Die Schweiz ist nach wie vor ein sehr beliebtes Land, wenn es ums Arbeiten geht. Seit Jahren pendeln viele Deutsche regelmäßig in die Schweiz, um dort zu arbeiten. Es gibt zwar gewisse Ähnlichkeiten zwischen der deutschen Sprache und dem Schweizerdeutsch, aber die Integration ist doch nicht richtig möglich. Viele Deutsche, die Hochdeutsch sprechen, und in der Schweiz arbeiten, werden von manchen Schweizern sogar schon diskriminiert und mit unfreundlichen Blicken beworfen. Aus diesem Grund ist es essential wichtig, für Menschen die in der Schweiz arbeiten bzw. leben, das Schweizerdeutsch zu erlernen. Des Weiteren erhöht die erlernte Sprache das Heimatgefühl und das Wohlbefinden und stärkt den emotionalen Halt des Schweizerdeutsch Sprechenden.
Die Bürger der Schweiz achten sehr auf ihre Heimatsprache, das Schwyzerdütsch ist auch gar nicht so schwer zu erlernen. Außer den sprachlichen Vorteilen kann sich der Sprachlernende auch die Anerkennung und den Respekt der Schweizer verdienen. Die schweizerdeutschen Dialekte teilen sich in drei verschiedene Gebiete. Niederalemannisch wird in der Stadt Basel und dem Umkreis gesprochen und zeichnet sich durch ein anlautendes “k” statt dem bekannten “ch” aus. So wird zum Beispiel das Wort Keller anstatt Cheller ausgesprochen. Der hochalemannische Dialekt wird in der kompletten Schweiz und in Liechtenstein gesprochen. Der Dialekt Höchstalemannisch wird vor allem im Kanton Freiburg und im Berner Oberland gesprochen. Er zeichnet sich durch Formen wie zum Beispiel “schnyyä” aus.
Der Dialekt Schwyzerdütsch setzte sich in den späten 60er Jahren richtig durch. Seit dieser Zeit geniest das Schweizerdeutsche eine hohe regionale Identität und Wertschätzung innerhalb der Schweiz. Durch die aufkommenden Massenmedien wie Radio oder Fernsehen verbreitete sich der Dialekt noch schneller. Die meisten Anglizismen aus der deutschen Sprache finden auch beim Schwyzerdütsch Verwendung. So wird das englische Wort sorry zum Beispiel auf Schweizerdeutsch als „sori“ ausgesprochen. Im Gegensatz zu Deutschland unterscheidet sich das Schweizerdeutsch dadurch, dass es einen deutlichen Unterschied zwischen dem Geschriebenen und dem Gesprochenen gibt. Während das Schweizerdeutsch für den gesprochenen Dialekt verwendet wird, kommt beim Schrifttum das Schweizer Hochdeutsch zur Verwendung.