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Bayern will Türkisch in Schulen stärken

Bayerns Kulturminister Spaenle (CSU) will die Rolle von Türkisch als Fremdsprache in Gymnasien stärken.«Ziel muss sein, Menschen mit Migrationshintergrund zu integrieren», so Spaenle gestern in München.
Türkische Gymnasien, wie vom türkischen Ministerpräsidenten kürzlich als Apell an Bundeskanzlerin Merkel geäussert, lehnt Spaenle hingegen ab.
Er sieht alle Bestrebungen dahingehend als “einen Schritt in die Parallelgesellschaft”. An einem Gymnasium in München ist es bereits jetzt möglich, Türkisch als dritte Fremdspare ab der zehnten Klasse zu belegen. Ähnlich wie bei den ebenfalls an bayrischen Gymnasien angebotenen Fremdsprachen Italienisch, Russisch, Spanisch und Chinesisch können die Schüler hier die mündliche Abiturprüfung in Türkisch ablegen. Spaenle betont jedoch auch, dass ausserhalb der Ballungszentren München und Nürnberg bislang keine große Nachfrag an Türkisch als Fremdsprache bestünde. die Anzahl der Schüler, die in Bayern bislang Türkisch als Fremdsprache belegen, liege im zweistelligen Bereich. Kulturminister Spaenle stellte die These auf, dass sich dies vielleicht auch analog zum Henne-Ei-Problem erklären liesse: wo keine Lehrer, da auch keine Schüler.

Peinliche Sprachverwechslung

Bei dänischen Schülern ist die deutsche Sprache recht unbeliebt: Sie gilt als schwer zu erlernen. Ein dänischer Schüler wollte nun besonders intelligent sein und sich vor einer Übersetzung vom Dänischen ins Deutsche elegant mit Hilfe des Internetriesen Google drücken.
Doch leider machte er im Programm “Google Translate” mit dem man bequem eine Sprache in eine andere Sprache übersetzen kann, einen Fehler: Statt “German” drückte er “Dutch” = Niederländisch.
Zugegeben, “Deutsch” und “Dutch” hören sich phonetisch recht ähnlich an, es handelt sich jedoch leider um zwei komplett unterschiedliche Sprachen. Diese Sprachverwechslung kam auch dem Klassenlehrer des Schummelschülers spanisch vor und er überführte seinen schützling mit einer identischen Übersetzung mittels “Google Translate”.
Sehr peinlich für den Schüler, der aber nun hoffentlich weiß, welche Google-Translate-Taste er künftig bei Deutschübersetzungen zu drücken hat…

Latein beliebter denn je

Von wegen “tote Sprache”! Latein ist an deutschen Schulen beliebter denn je.
In den letzten sieben Jahren ist die Anzahl der Gymnasiasten, die Latein gewählt haben, um sage und schreibe 30 Prozent gestiegen. In den Jahren, in denen die Kinder der 68er Generationen zur Schule gingen, fiel der lateinischen Sprache der Ruf der “toten Sprache” anheim. Mittlerweile sind die Enkel der 68er Generation im Schulalter und die alte Sprache ist beliebter denn je. Leider hätte das noch vor wenigen Jahren noch niemand zu träumen gewagt und demzufolge wurden zu wenige Lateinlehrer ausgebildet. Neue Lateinlehrer werden von Schulen wie “Goldstaub” gesucht,so Stefan Kipf, Vorsitzender des Deutschen Altphilologenverbandes. Mittlerweile hat der Latein-Boom auch das Internet erreicht: Latein-Foren und sogar Latein-Chats erfreuen sich wachsender Beliebtheit, vor allem bei den jungen Internetusern.