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fremdsprache-erlernen.de - Fremdsprachen lernen und Sprachkurse


Fernlehrgang Spanisch (Fernkurs)

Sie überlegen, Spanisch zu erlernen? Vielleicht ist ja ein Fernkurs die richtige Wahl für Sie?

TeilnehmerInnen des Fernstudiums „Spanisch“ erlernen die Grundlagen der spanischen Sprache. Diese ist hilfreich, um persönliche und berufliche Kontakte im spanischsprachigen Ausland zu knüpfen. Durch die weite Verbreitung von Spanisch als Muttersprache und Zweitsprache ist dies nicht nur in Spanien möglich, sondern auch in Mittel- und Südamerika, in Nordafrika und den USA. Das Fernstudium „Spanisch“ richtet sich darüber hinaus an alle Personen, die sich mit der spanischen Kultur oder spanischen Medien beschäftigen wollen oder ihr Allgemeinwissen erweitern möchten. Dazu werden im Grundlagenkurs des Fernstudiums „Spanisch“ zunächst ein Grundwortschatz und einfache Redewendungen vermittelt. Zudem erhalten die TeilnehmerInnen Einblick in die Grammatik. Besonders zentral im Fernstudium „Spanisch“ ist das Erlernen der korrekten Aussprache. Diese wird mit Hilfe von Audiomaterial verbessert, welches die TeilnehmerInnen wiedergeben und selbst erstellen können müssen. Eine besondere Schulbildung oder sonstige Kenntnisse sind als Teilnahmevoraussetzung für den Fernlehrgang „Spanisch“ nicht erforderlich. Während der etwa 14 Monate dauernde Grundkurs im Fernstudium „Spanisch“ auf ein solides Anfängerniveau zielt, gibt es auch erweiterte Fernlehrgänge „Spanisch“ (Volllehrgang Spanisch). Diese dauern etwa 15 Monate und richten sich an TeilnehmerInnen, die ihr Sprachniveau verbessern möchten oder Spanisch intensiver in Freizeit und Beruf nutzen wollen. Für diese erweiterten Fernlehrgänge „Spanisch“ werden Vorkenntnisse der spanischen Sprache zwar nicht immer vorausgesetzt, sind aber hilfreich. Zudem wird in der Regel mindestens ein mittlerer Schulabschluss für die Teilnahme benötigt. In einem erweiterten Fernstudium „Spanisch“ wird über den Grundwortschatz hinaus Vokabelwissen vermittelt und auch komplexere Grammatik, moderne spanische Literatur und politische und gesellschaftliche Themen der Zeit werden angesprochen. Ein Volllehrgang im Fernstudium „Spanisch“ bereitet die TeilnehmerInnen zudem auf das „Diploma de Español Como Lengua Extranjero“ vor, eine standardisierte Sprachprüfung, welche international ein gehobenes Sprachniveau in Bezug auf die spanische Sprache bescheinigt.

Die wortwörtliche Übersetzung; Beispiele für den oberflächlichen Umgang mit den Fremdsprachen Englisch und Französisch

“Le temps” (fr. die Zeit); das Substantiv, dessen Endung auf “s” fehlinterpretiert wird.

Ein bei Studierenden der französischen Sprach- und Literaturwissenschaft recht häufig auftretender Fehler ist der Umgang mit dem Substantiv im Singular “le temps”, die Zeit.
Die Tatsache, dass “le temps” auf “s” endet, verleitet immer wieder zu der Vermutung, dass ein Plural vorliege. Die Folge dieser falschen Annahme ist das fehlerhafte Zitat eines der bedeutendsten Werke der französischen Literatur: “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit”, “A la recherche du temps perdu”. Der beliebte Fehler resultiert in folgender Falschschreibung “A la recherche du temps perduS”. Zugegebenermaßen ist die Schreibweise “perdus” in diesem Falle sehr verlockend, aber ehren wir Marcel Proust mit der korrekten Rechtschreibung des Titels seines Lebenswerkes.
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Einen Text in eine Fremdsprache zu übertragen, bedeutet nicht, das jeweils erstbeste im Wörterbuch gefundene Wort an das andere zu reihen; dennoch geschieht dies immer wieder. Speziell bei Shakespeare findet man haarsträubende Übertragungen aus dem Alt-Englischen; vielfach werden Vokabeln eingesetzt, die zur damaligen Zeit natürlich unbekannt waren (IN KLAMMERN STEHT JEWEILS DIE ABGEGEBENE “ÜBERSETZUNG”):

Zitat: “Neither a borrower or a lender be”; (Weder ein Kreditnehmer oder Kreditgeber werden).
Richtig: “Leihe nichts, aber verleihe auch nichts”.

Zitat: “household words”; (Haushalt Worte). “household” ist in diesem Fall das Verb “to household”.
Richtig: “Seine Worte mit Bedacht wählen”.

Zitat: “Foul play”; (Foulspiel).
Richtig: “Falsches Spiel (treiben)”.

Zitat: “Lord, what fools these mortals be”; (Herr, was Narren diese Sterblichen werden).
Richtig: “Herr, was für Narren diese Sterblichen doch sind”.

Zitat: “Violent delights have violent ends”; (heftige Freuden haben gewalttätige Enden).
Richtig: “Auf heftige Freuden folgt ein heftiges Ende”.

Zitat: “To thine ownself be true”; (zu Deinem Ownself wahr zu sein).
Richtig: “Um Deiner selbst willen sei wahrhaftig”.

Zitat: “Method in his madness”; (Methode in seinem Wahnsinn).
Richtig: “Sein Wahnsinn hat Methode”.

Hier wird deutlich, dass die sprachlichen und zeitlichen Zusammenhänge beim Übertragen aus der Fremdsprache keinerlei Berücksichtigung gefunden haben. Das Erlernen einer Fremdsprache bedeutet neben der Grammatik immer auch, sich Zeit und Umständen anpassen zu können.
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Die englische Sprache verwendet weit weniger oft als die deutsche den Artikel; zudem wird meist das Substantiv vorangestellt; hier einige Beispiele:

Shakespeare, “Das verlorene Paradies”; falsch: The lost paradise; richtig: “Paradise lost”.

Robert Louis Stevenson, “Die Schatzinsel”; falsch: The island of treasure; richtig: “Treasure island”.

Eine Vielzahl anderer Beispiele könnte angeführt werden.

Swahili (Suaheli) lernen

Hat Ihnen die WM Lust auf eine etwas exotischere Fremdsprache gemacht? Ja? Wie wäre es dann mit Suaheli?

Swahili ist eine Bantusprache, die von mehr als 80 Millionen Menschen weltweit gesprochen wird. Etwa 5 bis 10 Millionen Swahili-Sprecher/innen haben diese Sprache als Muttersprache, die Mehrzahl hat sie als Zweit – oder Drittsprache erlernt. Vor allem in Ostafrika ist Swahili weit verbreitet und hat dort in etwa die Funktion der des Englischen in Europa. In Tansania, Kenia, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo gilt sie als offizielle Amtssprache.

Swahili (oder auch Suaheli, Kisuaheli, Eigenbezeichnung Kiswahili) ist die Muttersprache der Bevölkerungsgruppe Swahili, die in einem circa 1500 Kilometer langen Küstenstreifen von Somalia bis ins nördliche Mosambik lebt. Das Wort “Swahili” leitet sich vom Arabischen “swahil” ab und bedeutet in etwa so viel wie “Küste” oder “Grenze”. Die Sprache bildete sich vermutlich aus der Begegnung der Swahili mit arabischen Händlern heraus. So weist Swahili eine Vielzahl an arabischen Vokabeln auf. In der Umgangssprache wird dieser Anteil auf etwa 20 % geschätzt.

Durch Handels – und Verkehrswege breitete sich die Sprache zunehmend ins Landesinnere aus. In der Kolonialzeit erlangte Swahili mehr und mehr an Bedeutung und wurde von den Kolonialherren als Verwaltungssprache eingesetzt, um Direktkontakt zu den Einheimischen auf den unteren Verwaltungsebenen herzustellen.

Heute ist Swahili in Tansania am weitesten verbreitet und gilt dort als allgemeine Unterrichtssprache. In Kenia stellt ein gebrochenes Swahili die allgemeine Verständigungssprache dar. In beiden Ländern gibt es Radio – und Fernsehprogramme auf Swahili.

Das Standard-Swahili hat die 5 Vokale a/e/i/o/u, die den deutschen Vokalen entsprechen. Eine Besonderheit sind die Implosive, also Verschlusslaute, die an Stelle der Konsonanten b/d/g gesprochen werden.

Die wohl bekannteste Redewenndung aus dem Swahili ist “Hakuna Matata”, was sinngemäß etwa so viel wie “keine Probleme/keine Sorgen” bedeutet.

Einige nützliche Vokabeln sind:

jambo – Hallo!
mambo (vipi)? Safi/Poa. – Wie geht es dir? Gut.
asante – Danke!
kwa heri – Auf Wiedersehen!

Schweizerdeutsch ( Schwyzerdütsch) lernen

Die Schweiz ist nach wie vor ein sehr beliebtes Land, wenn es ums Arbeiten geht. Seit Jahren pendeln viele Deutsche regelmäßig in die Schweiz, um dort zu arbeiten. Es gibt zwar gewisse Ähnlichkeiten zwischen der deutschen Sprache und dem Schweizerdeutsch, aber die Integration ist doch nicht richtig möglich. Viele Deutsche, die Hochdeutsch sprechen, und in der Schweiz arbeiten, werden von manchen Schweizern sogar schon diskriminiert und mit unfreundlichen Blicken beworfen. Aus diesem Grund ist es essential wichtig, für Menschen die in der Schweiz arbeiten bzw. leben, das Schweizerdeutsch zu erlernen. Des Weiteren erhöht die erlernte Sprache das Heimatgefühl und das Wohlbefinden und stärkt den emotionalen Halt des Schweizerdeutsch Sprechenden.

Die Bürger der Schweiz achten sehr auf ihre Heimatsprache, das Schwyzerdütsch ist auch gar nicht so schwer zu erlernen. Außer den sprachlichen Vorteilen kann sich der Sprachlernende auch die Anerkennung und den Respekt der Schweizer verdienen. Die schweizerdeutschen Dialekte teilen sich in drei verschiedene Gebiete. Niederalemannisch wird in der Stadt Basel und dem Umkreis gesprochen und zeichnet sich durch ein anlautendes “k” statt dem bekannten “ch” aus. So wird zum Beispiel das Wort Keller anstatt Cheller ausgesprochen. Der hochalemannische Dialekt wird in der kompletten Schweiz und in Liechtenstein gesprochen. Der Dialekt Höchstalemannisch wird vor allem im Kanton Freiburg und im Berner Oberland gesprochen. Er zeichnet sich durch Formen wie zum Beispiel “schnyyä” aus.

Der Dialekt Schwyzerdütsch setzte sich in den späten 60er Jahren richtig durch. Seit dieser Zeit geniest das Schweizerdeutsche eine hohe regionale Identität und Wertschätzung innerhalb der Schweiz. Durch die aufkommenden Massenmedien wie Radio oder Fernsehen verbreitete sich der Dialekt noch schneller. Die meisten Anglizismen aus der deutschen Sprache finden auch beim Schwyzerdütsch Verwendung. So wird das englische Wort sorry zum Beispiel auf Schweizerdeutsch als „sori“ ausgesprochen. Im Gegensatz zu Deutschland unterscheidet sich das Schweizerdeutsch dadurch, dass es einen deutlichen Unterschied zwischen dem Geschriebenen und dem Gesprochenen gibt. Während das Schweizerdeutsch für den gesprochenen Dialekt verwendet wird, kommt beim Schrifttum das Schweizer Hochdeutsch zur Verwendung.

Afrikaans lernen – pünktlich zur WM

Afrikaans und die Fußball-WM haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben beide eine Verbindung zu Südafrika. Das Land trägt in diesem Jahr die Fußball-WM aus, Afrikaans ist eine der elf anerkannten Amtssprachen. Wer sich für Fußball und Sprachen interessiert, dem sollte das ein eindeutiges Zeichen sein.

Geschichte der Sprache Afrikaans
Der Name “Afrikaans” klingt im Gegensatz zu den anderen Sprachen des Kontinents nicht typisch afrikanisch. Er stammt aus dem Niederländischen und bedeutet “afrikanisch” – ein Erbe seiner langen Geschichte.
Beeinflusst wurde Afrikaans von vielen Sprachen. Ihren Anfang nahm die Entwicklung im Jahre 1652, als die Niederländische Ostindien-Kompanie Kapstadt in Südafrika gründete. Die bäuerlichen Bewohner sprachen das Niederländisch des 17. Jahrhunderts und verbreiteten sich von dort aus über Südafrika bis hin nach Namibia, wo sie auf das Volk der Nama stießen. Zusätzlich zu diesem afrikanischen Stamm finden sich im Afrikaans Hinweise darauf, dass aus Südostasien verschleppte Sklaven, die Maliisch oder Kreolportugiesisch fanden, ebenfalls Einfluss auf die Sprache nahmen.

Afrikaans als Amtssprache

Als die Kapkolonie im Jahre 1806 von den Briten übernommen wurde, kam das Englische ins Land und machte dem Afrikaans Konkurrenz. Da Afrikaans die Sprache der einfachen Leute geworden war, genoss das Englische höheres Ansehen. Bereits im Jahre 1875 gründete sich in Paarl die Genootskap van Regte Afrikaners, die an einer Einführung von Afrikaans als Amtssprache interessiert war. Seit dem 5. Mai 1925 gilt das Niederländische als abgeschafft, stattdessen ist Afrikaans an seine Stelle als Amtssprache gerückt.

Sprecherstatus
Afrikaans wird in Südafrika von mehr als der Hälfte der weißen Bevölkerung gesprochen. Die 79% der schwarzen Sprecher haben sie nicht selten als Zweitsprache zu ihrer ursprünglichen Stammessprache erlernt. Die Verbreitungsgebiete der Sprache sind die Regionen um Kapstadt, Bloemfontein, Kimberley und die Hauptstadt Pretoria. Verbreitet ist die Sprache aber auch in Namibia und den angrenzenden Staaten. Weltweit gibt es etwa 20 Millionen Sprecher des Afrikaans, wobei ein Großteil der Sprecher Schwarze sind.

Die Sprache Isländisch lernen

Die Amtssprache Islands ist die älteste eigenständige Landessprache Europas und wird von rund 300.000 Menschen gesprochen. Isländisch wird dem nördlichen Teil der germanischen Sprachen zugeordnet, wobei es am engsten verwandt ist mit Faröisch. Das Alphabet setzt sich aus 32 größtenteils lateinischen Buchstaben zusammen. Jeden Vokal gibt es neben der normalen Schreibweise zusätzlich mit einem Akzent, also A/a und Á/á, E/e und É/é u.s.w., wobei der Unterschied in der Aussprache besteht. Wenn Sie Isländisch lernen, werden Sie die Buchstaben C, Q, W und Z nicht brauchen, jedoch werden Sie neue Bekanntschaften machen, etwa mit dem Ð oder dem Æ.
Eine Erleichterung beim Erlernen der Sprache ist, dass es keine gravierenden Unterschiede gibt zwischen dem Geschriebenen und dem Gesprochenen. Außerdem unterscheidet die isländische Grammatik, genau wie die deutsche, zwischen vier Fällen. Eine Herausforderung stellt die Vielzahl an Formen durch Deklinationen dar. Zudem verfügt die Sprache über einen reichen Wortschatz. Die Aufnahme von Fremdwörtern in den Sprachgebrauch vermeiden die Isländer gern, lieber kreieren sie neue Wortgeschöpfe.
Die Bewohner Islands hängen an ihrer Sprache, hat sie sich doch seit der Wikinger-Zeit kaum verändert.
Ebenso verbunden fühlen sie sich mit der Landschaft. Die unberührte Natur ist geprägt von Vulkanen, Geysiren und heißen Quellen. Die Menschen gelten als zurückhaltend und distanziert, aber auch als hilfsbereit und unkompliziert. Der Glaube an Elfen und Trolle ist allgegenwärtig und unzählige Geschichten ranken sich um diese Thematik. Tief verankert in der Kultur ist auch der respektvolle Umgang mit der Natur. So können Isländer auf unbelastete Nahrung aus einer sauberen Umwelt zurückgreifen: Produkte wie Fisch, Fleisch, Pilze und Beeren kommen stets frisch auf den isländischen Tisch.
Island ist ein besonderes, eigenwilliges und faszinierendes Land und wie überall auf der Welt freuen sich die Einheimischen, wenn jemand ihre Sprache spricht. Einen kleinen Vorgeschmack geben Ihnen diese Vokabeln:

Guten Tag – Góðan daginn

Ja – Já

Nein – Nei

Danke – Takk

Prost – Skál